Ha, als wär das für Berliner was Neues. Wurde Zeit, dass das auch mal wieder im Ausland gesehen wird. Und nun hat das englische DJ-Magazin mit dem einfallsreichen Namen “DJ Mag” es noch mal amtlich gemacht: Das Berghain ist der beste Techno-Club der ganzen weiten Welt! Und die Briten haben es damit sogar vor den eigenen Club “Fabric” in London gesetzt. Das kann schon was heißen, schließlich sind die anglo-germanischen Beziehungen ja traditionell nicht die besten…
Tja, und die frohe Kunde kann man jetzt überall lesen, auch die Zeitungen berichten darüber und schreiben auch immer brav dazu, dass die Einlasspolitik im Berghain so schlimm wäre und man Glück haben müsste, um rein zu kommen. Das ist ja schnick-schnack, wenn man nicht aussieht wie der Vollhonk und halbwegs dazu passt, kommt man doch immer rein. Wenn man da unsicher ist, sollte man nicht zur Rush-Hour um halb Zwei hingehen, da muss man ja eh immer nur ewig anstehen. Dann lieber etwas später oder halt davor nen Stempel holen und sich noch woanders vergnügen. Wobei das da in der Gegend eher schwierig ist, wenn nicht gerade in der Kantine direkt daneben ne Party ist.
Der Vollständigkeit halber bleibt noch zu erwähnen, dass außer dem Berghain noch mehr Berliner Klubs in der Liste des englischen Blättchens auftauchten: Auf Platz acht das Watergate, auf Platz 63 der Club der Visionäre und auf 70 die Bar 25. Wobei letztere ja noch etwas Probleme mit dem Erhalt hat, die haben ja einige Räumungsklagen am Hals…
Ich wette, dass bei der nächsten Auflistung noch das Rechenzentrum im Funkpark dazu kommt.
Und jetzt sollte der Weltmeistertitel gehörig gefeiert werden, am besten im Berghain.












