Ganz schön oft ging’s hier im Blog um’s Feiern. Aber der Mensch kann ja nicht nur immer rauschende Feste feiern, Bier trinken und über die S-Bahn schimpfen, nein, Sport gehört zum Leben dazu und Berlin ist eine Sportstadt.
In Kürze findet ja die Leichtathletik WM statt (ich frage mich immer noch, wie die Zuschauer ohne S-Bahn ins Olympiastadion kommen sollen), und die ganze Welt guckt auf diese Stadt (danke, Ernst Reuter) und ihre Athleten. Ich frage mich zwar immer, warum Kugelstoßer und Diskuswerfer, aber ganz besonders Kugelstoßerinnen und Diskuswerferinnen sich „LEICHT“athleten nennen, aber spannend wird’s trotzdem.
Aber in Berlin wird nicht nur Sport geschaut, sondern auch viel Sport gemacht. Die flache Topographie lädt ein zum Rad fahren, die vielen Parks taugen ideal zum Volkssport Nummer 1, dem Laufen, und die vielen Seen und Schwimmbäder sind genau richtig zum Schwimmen. Und was kriegt man, wenn man alle drei Hauptsportarten zusammenmixt? Richtig! Die Königsdisziplin unter den Ausdauersportarten, den Triathlon.
Irgendwie hat Triathlon etwas Magisches. Jeder träumt doch davon, einen zu schaffen. Aber einfach ist das nicht, es erfordert viel Disziplin und auch erstmal Zeit. Denn einen Triathlon in voller Länge schafft man nicht nach ein paar Wochen leichten Trainings. Das braucht schon viel Durchhaltevermögen.
Aber Triathlon ist in, und am 9. August findet der Berlin Triathlon statt. Natürlich hat ein Triathlonverein in Berlin seinen Sitz in Köpenick, genauer gesagt in Karolinenhof. Da direkt am Wasser sitzt die Triathlon-Abteilung des SSC Berlin Grünau, umgeben von Wasser und viel Wald, ideale Voraussetzungen. Zusammen mit dem Bezirk Treptow-Köpenick veranstaltet der Club den Berlin Triathlon in den verschiedensten Disziplinen, denn nicht jeder Triathlon geht über die gesamte Strecke von 4 Kilometer Schwimmen, 120 Kilometer Rad fahren und 30 Kilometer Laufen.
Nein, da gibt es noch viel mehr Disziplinen, viele Informationen dazu und Termine findet man in diesem Triathlon Portal.
Auch Fragen zu Ausrüstung und Nachrichten habe ich da gefunden, außerdem gibt es auch einen spannenden Triathlon Blog des Betreibers.
Also vielleicht ein wenig Appetit holen beim Stöbern auf diesem Portal und dann aber selbst auch mal aktiv werden, man kann ja mal mit Laufen anfangen, der Rest kommt später…
Tja, es ist definitiv die Zeit der Konzerte derzeit hier in der Hauptstadt. Und sie folgen Schlag auf Schlag. Gerade war die Woche das große Konzert von Depeche Mode, nachdem sich Leadsänger Dave Gahan wieder vom Blasenkrebs erholt, bzw. dieser ihm rausoperiert wurde.
Etwas motzig waren die Fans aus anderen Städten, wo Depeche Mode die Konzerte deswegen abgesagt haben. Aber was so ein echter Fan von Depeche Mode ist, der färbt sich auch heute noch die Haare blond, trägt dunkle Kleidung, erfreut sich an der Stille und vergibt. Vor allem Dave Gahan, der seine Drogensucht, Heroin, wenn ich mich recht erinnere, nicht geheim hält und versucht, damit zu leben. Da könnte ja auch jedes Konzert das letzte sein.
Gehört hat man das Konzert übrigens nicht nur im Olympiastadion, wo es stattfand, am Abend konnte ich an den Facebook-Status meiner Freunde in Charlottenburg und Westend deutlich verfolgen, welches Lied gerade gespielt wurde.
Aber das ist ja jetzt vorbei und heute Abend gibt sich ein ganz besonderer Typ die Ehre und beschallt die Columbiahalle, während ich hier sitze und über etwas schreibe, wo ich leider gerade nicht sein kann. Dafür ist eine sehr gute Freundin eigens aus Karlsruhe angereist, um ihn heute Abend zu sehen: Steven Patrick Morrissey.
Kennst du nicht? Macht nix, ich kenn ihn auch nicht sonderlich gut, aber gerade wurde er von einer britischen Musikzeitschrift zum einflussreichsten Musiker gewählt. Vor Elvis Presley oder John Lennon. Es ist ein Mysterium, aber er ist allgegenwärtig. Genauso wie heute in der Stadt auffallend viele Männer mit Tolle und Frauen mit schwarzen Klamotten mit weißen Punkten drauf rumlaufen, ein Zeichen für seine Anwesenheit.
Ich freue mich, wenn meine Freundin heute zum Nächtigen heimkehrt und mir mehr von ihm erzählt, ich glaube, dass er es wert ist, etwas mehr über ihn zu erfahren.













